Made in Austria.

D.ID präsentiert vier neue Arbeiten von Inge Gappmaier, Eva-Maria Schaller, Patrick Schmatzer und Mirjam Sögner, die im Choreografischen Zentrum Burgenland entstanden sind.

 

In Kollaboration mit OHO und Brut/Imagetanz freuen wir uns, Sie am 18. März 2017 um 19.30h im offenen Haus Oberwart begrüssen zu dürfen.

 

 

 

 

 

Dancer of the Future

Mirjam Sögner

 

Schwarz-Weiß-Fotografien, die eine posierende Isadora Duncan – die US-amerikanische Vorreiterin des modernen Ausdruckstanzes – zeigen, bilden den Ausgangspunkt für diese Reihe von Körper-Exposés. Anstatt den natürlich-harmonischen Bewegungsfluss zu rekonstruieren, den Duncan in ihrem Manifest The Dance of the Future beschreibt, werden die einzelnen Bildfragmente auf ihr queeres Potential hin untersucht. In poröse Oberflächen verwandelt, schimmern nun mehr als 2000 Jahre westlicher Darstellungstradition des weiblichen Körpers durch sie hindurch. Vom Geschlecht entkoppelt, werden von den Bildern entnommene Mimik und Posen als erlernbarer und noch immer in Körper eingeschriebener Kodex dechiffriert.

 

 

Konzept, Choreografie: Mirjam Sögner

Performance: Mirjam Sögner, Luan de Lima da Silva

Musik: Barney Khan

Licht: Sandra Blatterer

Kostüm: Mirjam Sögner

Projektpartner: D.ID Dance Identity, Toihaus, tanz_house, SZENE Salzburg, Tanzfabrik Berlin, Theaterhaus Berlin Mitte

Gefördert von: BKA, Land Salzburg, Stadt Salzburg, Kultur Burgenland

Dank an: Gerard Reyes, Maja Zimmermann, Anna Müller, Liz King

 

 

 

 

 

fold/unfold

Patrick Schmatzer

 

Der Ausgangspunkt des Projekts fold/unfold besteht darin, das Verhältnis zwischen Objekt und Körper in Relation zum Raum zu hinterfragen. Wie positioniere ich Objekte im Raum? Wie genau falte ich Kleidungsstücke und platziere diese im Raum? Was passiert wenn ich versuche, meinen Körper wie eines dieser Objekte auszurichten? Welche Rolle spielt Komposition? Wie stehen Objekt, Körper und Raum in Zusammenhang? Wie beeinflussen diese einander? Von diesen Fragen ausgehend liegt der Fokus darin, die Idee des faltens/entfaltens im Kontext der Bewegungsrecherche auf den Körper zu übertragen. Was bedeutet es, den Körper zu falten/entfalten? Welche Möglichkeiten gibt es, das in verschiedener Art und Weise zu tun? Wie falten wir uns, versuchen uns zu formen oder in eine Form zu passen?

 

 

Konzept, Choreografie: Patrick Schmatzer, Sally O'Neill

Performance: Sally O'Neill, Patrick Schmatzer

Musik: Elisa Battistutta

Licht: Kevin Kuijpers

Kostüm: Nina Gerritsen

Produktion: D.ID Dance Identity

Gefördert von: BKA, Kultur Burgenland

 

 

 

 

 

 

In my own space

Inge Gappmaier

 

In my own space ist ein Duett von Maria Anna Farcher (79) und Inge Gappmaier (28), entstanden auf Einladung von D.ID Dance Identity (Liz King). Das Duett ist eine Begegnung zweier Frauen verschiedener Generationen mit unterschiedlichen körperlichen Erfahrungen. Ausgehend von dem zufälligen Zusammentreffen der räumlichen und zeitlichen Überschneidung ihrer beider Lebenswege, gehen sie der Frage eines Neben-, Mit- und Füreinanders auf den Grund.

Das Material des Stücks und dessen Ästhetik entspringen vor allem der Frage nach der Rolle des Körpers in unserer zeitgenössischen Gesellschaft. In Relation zum Bühnenbild, bestehend aus einfachen Möbelstücken, wird der Körper selbst als Material herausgestellt, auf den sowohl Schwerkraft (vertikal, Raum), Beschleunigung (horizontal, Zeit) und „soziale Gravitation“ wirken und dessen Bewegungen prägen.

 

 

Künstlerische Leitung: Inge Gappmaier

Choreografie, Performance: Maria Anna Farcher, Inge Gappmaier

Produktion: D.ID Dance Identity

Gefördert von: BKA, Kultur Burgenland

 

 

 

 

 

VESTRIS 4.0

Eva-Maria Schaller

 

Choreografie ist ein Speicher für Energie, ein Archiv der Bewegungen und Zustände. Wer sich in dieses hineinbegibt, verändert sich. Vestris – ein Projekt unternimmt den Versuch, einer vorhandenen Choreografie die historische Maske abzunehmen und sie ins Heute zu übersetzen. Ausgangspunkt für dieses Solo ist das Tanzstück Vestris von Leonid Yacobson, das dieser 1969 für Mikhail Baryshnikov als Teil seiner „Choreographic Miniatures“ kreierte. In kurzen Episoden werden darin Facetten aus dem Leben des Vestris dargestellt, einem bekannten Tänzer aus dem 18.Jahrhundert, aus der Zeit, in der das Ballett entstand. Welche neuen Bedeutungsebenen entstehen, wenn eine zeitgenössische Tänzerin in die Originalchoreografie – das historische, männliche Bewegungsmaterial – hineinschlüpft und dieses von innen heraus verzerrt und aufbricht?

 

 

Choreografie, Performance: Eva-Maria Schaller

Komposition, Electronics: Matthias Kranebitter

Cello: Maiken Beer

Produktion: D.ID Dance Identity

Gefördert von: BKA, Kultur Burgenland

 

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OHO

Lisztgasse 12

7400 Oberwart

 

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